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<title>Midhat Pascha</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Midhat Pascha</span></h1>
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<p><b>Ahmed Şefik Midhat Pascha</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Osmanische_Sprache" title="Osmanische Sprache">osmanisch</a></span> <bdo dir="ltr"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r238817674">
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</style><bdi dir="rtl" lang="ota-Arab" class="Arab arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-style:normal">احمد شفيق مدحت پاشا</bdi></bdo>, * <a href="18._Oktober" title="18. Oktober">18. Oktober</a> <a href="1822" title="1822">1822</a> in <a href="Istanbul" title="Istanbul">Istanbul</a>; † <a href="8._Mai" title="8. Mai">8. Mai</a> <a href="1884" title="1884">1884</a> in <a href="Taif" class="mw-redirect" title="Taif">Taif</a>, heute <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a>) war ein prowestlicher, aufgeklärter türkischer Reformer, Staatsmann und <a href="Gro%C3%9Fwesir" class="mw-redirect" title="Großwesir">Großwesir</a> des <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">osmanischen Reiches</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er gilt als der Vater der <a href="Osmanische_Verfassung" title="Osmanische Verfassung">Osmanischen Verfassung von 1876</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weiterhin war er Autor der Provinzialverordnung (<i>Vilâyet nizâmnâmesi</i>) von 1863/67 und Begründer des ländlichen Kreditwesens sowie der Einrichtung von Gewerbeschulen in <a href="Anatolien" class="mw-redirect" title="Anatolien">Anatolien</a>.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1881 wurde er zum Tode verurteilt, letztlich in das arabische Taif verbannt und 1884 unter ungeklärten Umständen, wahrscheinlich durch Schergen des Sultans, ermordet.
</p><p>Nach der <a href="Jungt%C3%BCrken" title="Jungtürken">jungtürkischen</a> Revolution von 1908 wurde Midhat Pascha rehabilitiert, als türkischer Patriot gefeiert und wird seither gleichzeitig mit dem Dichter und Publizisten <a href="Nam%C4%B1k_Kemal" title="Namık Kemal">Namık Kemal</a> genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p><span class="editoronly" style="display:none;"></span>
</p><p>Midhat war 1822 als Sohn des Richters (<i>kadi</i>) Mehmed Eşref Efendi aus <a href="Russe_(Stadt)" title="Russe (Stadt)">Russe</a> in <a href="Istanbul" title="Istanbul">Istanbul</a> geboren. Sein Vater, ein Reformist, bereitete ihn auf die Karriere in der Verwaltung vor. Midhat lernte <a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">Arabisch</a>, <a href="Persische_Sprache" title="Persische Sprache">Persisch</a> und zum Teil <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französisch</a>. Im Alter von 22 wurde er zum Sekretär des Faik Efendi, den er drei Jahre in <a href="Syrien" title="Syrien">Syrien</a> begleitete. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul wurde Midhat zum Chefdirektor für vertrauliche Berichte ernannt und nach einer neuen finanziellen Mission in Syrien zum zweiten Schreiber (Katip) des Divan-ı humayün – der Großherrliche Diwan bzw. der Großherrliche Reichsrat. Seine Gegner konnten ihn indes erfolgreich von diesem Posten verdrängen und beschuldigten ihn damit, dass er eine Revolte und wildes Räuberunwesen in <a href="Rumelien" title="Rumelien">Rumelien</a> unterstütze.
</p><p>Seine gerichtliche Maßnahme war hart, ihr Erfolg war überraschend und die Regierung machte ihn zu einem Offiziellen ersten Ranges und gab ihm seinen Platz im Divan-ı humayün wieder. Ab 1849 war er im Obersten Justizrat beschäftigt. Im nächsten Jahr wurde er als Inspekteur nach Syrien entsandt, wo er eine Reihe von Missständen in der Zollverpachtung und Militärverwaltung aufdecken konnte. 1854/55 bereiste er in ähnlicher Funktion die Gebiete von <a href="Sliwen" title="Sliwen">Sliwen</a> und <a href="Schumen" title="Schumen">Schumen</a>.
</p><p>In ähnlich energischer Art untersuchte er 1857 Vorfälle in Nord<a href="Bulgarien" title="Bulgarien">bulgarien</a>. Als jedoch seine Untersuchungen über namhafte Persönlichkeiten aus dem Palast zurückgewiesen wurden, begab er sich für sechs Monate auf Reisen durch Europa. 1860 wurde er zum Wesir und Pascha, und im Januar 1861 <a href="Wali_(Gouverneur)" class="mw-redirect" title="Wali (Gouverneur)">Wali</a> (Gouverneur) über das <a href="Vilayet" class="mw-redirect" title="Vilayet">Vilayet</a> <a href="Ni%C5%A1" title="Niš">Niš</a>. Erfolgreich waren seine Bemühungen bei der Bekämpfung der Räubereien und die dadurch veranlasste Auswanderung der Bulgaren Richtung Serbien, so dass 1863 ihm das problematische <a href="Prizren" title="Prizren">Prizren</a> unterstellt wurde. Da seine Reformen so nützlich waren, beauftragte Sultan <a href="Abd%C3%BClaziz" title="Abdülaziz">Abdülaziz</a> ihn, sowie <a href="Mehmed_Fuad_Pascha" title="Mehmed Fuad Pascha">Fuad Pascha</a> und <a href="Ali_Pascha_Tepelena" class="mw-redirect" title="Ali Pascha Tepelena">Ali Pascha</a>, eine Vorlage für die Adaptation der Reformen für das ganze Reich vorzubereiten. Dies wurde später als die Provinzialverordnung (Vilâyet nizâmnâmesi) bekannt. Sie umfasste 83 Artikel, die die Aufgaben der Verwaltungseinheiten vom Dorf bis zu Provinz regelten<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und sollte zunächst in einer Musterprovinz umgesetzt werden. Dabei wurden die Provinzen <a href="Ey%C3%A2let_Silistra" title="Eyâlet Silistra">Silistrien</a>, Niš und Widin zum <a href="Vil%C3%A2yet_Tuna" title="Vilâyet Tuna">Vilâyet Tuna</a> zusammengeschlossen und Midhat Pascha mit der Regierung beauftragt.
</p><p>In den darauffolgenden drei Jahren leitete Midhat Pascha einen großen Umfang von Reformen bzw. führte sie durch. Sie schlossen Straßen- und Brückenbauten, die Gründung einer Donauschifffahrtssegelschaft, die von Kreditinstituten und Gewerbeschulen, die Ordnung des Steuerwesen und des Polizeihaushalts, die Errichtung eines Postdienstes und Kommunalverwaltungen ein. Durch die Erhöhung der Schlagfertigkeit der Militär- und Polizeiverbände konnte man die öffentliche Sicherheit erhöhen und der bulgarischen Befreiungsbewegung für längere Zeit den Boden entziehen.<sup id="cite_ref-BLS_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-BLS-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seine Regierungszeit fällt auch der Bau und die Eröffnung der Eisenbahnlinie <a href="Warna" title="Warna">Warna</a>-<a href="Russe_(Stadt)" title="Russe (Stadt)">Russe</a> im Jahr 1866. Midhat Pascha gab weiterhin den Anstoß zur Gründung der genossenschaftlich organisierten <i>Memleket sandıkları (Landkassen)</i>, aus denen später die <a href="Ziraat_Bankas%C4%B1" class="mw-redirect" title="Ziraat Bankası">Ziraat Bankası</a>, eine heute noch bestehende türkische Großbank, hervorging,<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. 1863 wurde die erste dieser Kassen in der Kleinstadt <a href="Pirot" title="Pirot">Pirot</a> (heute: Serbien) gegründet.
</p><p>Ab 1867 sollten Midhat Paschas Reformen auf den größten Teil des Osmanischen Reiches übertragen werden, er selbst wurde im März 1868 zum Vorsitzenden des Staatsrates (Şura-ı Devlet) ernannt worden. Im selben Jahr griff er erneut in Bulgarien ein und leitete die Vernichtung der Freischar von <a href="Chadschi_Dimitar" title="Chadschi Dimitar">Chadschi Dimitar</a> und <a href="Stefan_Karadscha" title="Stefan Karadscha">Stefan Karadscha</a>.
</p><p>1869–1872 war Midhat Pascha Gouverneur von <a href="Bagdad" title="Bagdad">Bagdad</a>,<sup id="cite_ref-:0_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wobei sich seine Zuständigkeit auch auf <a href="Basra" title="Basra">Basra</a> und <a href="Mosul" class="mw-redirect" title="Mosul">Mosul</a> erstreckte. Auch hier wurde er als Reformer<sup id="cite_ref-:0_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> tätig, bemühte sich um die Schiffbarmachung von Euphrat und Tigris, begann mit der Erdölgewinnung in <a href="Mandali" title="Mandali">Mandali</a><sup id="cite_ref-:0_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und reetablierte eine effektive Kontrolle des Osmanischen Reiches über <a href="Kuwait" title="Kuwait">Kuwait</a>, <a href="Al-Hasa" title="Al-Hasa">al-Hasa</a> und <a href="Katar" title="Katar">Katar</a>.
</p><p>1871 schien der reformfeindliche Einfluss des Großwesirs <a href="Mahmud_Nedim_Pascha" title="Mahmud Nedim Pascha">Mahmud Nedim Pascha</a> für Midhat Pascha eine Gefahr für das Land, und in einem persönlichen Gespräch mit dem Sultan stellte er seinen Standpunkt mit Nachdruck dar. Der Sultan war so von seiner Meinung und Selbstlosigkeit beeindruckt, dass er Midhat Pascha anstelle des Mahmud Nedim Pascha zum Großwesir ernannte. Da er sich aber für den Hof als zu selbständig erwies, blieb Midhat nur drei Monate an der Macht und nach einer kurzen Statthalterschaft in <a href="Saloniki" class="mw-redirect" title="Saloniki">Saloniki</a> lebte er fern von allen Staatsgeschäften bis 1876 in Istanbul. Ende 1876 und Anfang 1877 nahm er jedoch an der <a href="Konferenz_von_Konstantinopel" title="Konferenz von Konstantinopel">Konstantinopeler Botschaftskonferenz</a> teil, die sich mit der Zukunft der Balkanvölker befasste.
</p><p>Während Midhat Pascha mit den Ideen und Absichten der Jungosmanen sympathisierte, war er bemüht seine Ungeduld zurückzuhalten, aber die Verstocktheit des Sultans führte zu einem Bündnis zwischen dem Großwesir, dem Kriegsminister und Midhat Pascha. Das Bündnis setzte den Sultan im Mai 1876 ab und am 4. Juni 1876 wurde <a href="Abd%C3%BClaziz#Staatskrise,_Absetzung_und_Tod" title="Abdülaziz">Abdülaziz ermordet</a>.
</p><p>Sein Neffe <a href="Murad_V." title="Murad V.">Murad V.</a> wurde daraufhin im August abgesetzt und durch seinen Bruder <a href="Abd%C3%BClhamid_II." title="Abdülhamid II.">Abdülhamid II.</a> ersetzt. Midhat Pascha wurde Großwesir; Reformen wurden versprochen und das osmanische Parlament feierlich eröffnet. Aber im nächsten Februar wurde Midhat wegen des Verdachts der Komplizenschaft bei der Ermordung des Sultans Abdülaziz entlassen und verbannt. So besuchte er verschiedene europäische Hauptstädte und blieb für einige Zeit in <a href="London" title="London">London</a>, wo er die detaillierte Funktionsweise des britischen Unterhauses studierte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gouverneur_in_Syrien">Gouverneur in Syrien</h3></div>
<p>Im November 1878 wurde Midhat Pascha zum Gouverneur von Syrien ernannt. Er kam am 3. Dezember 1878 in Damaskus an und wurde dort von den Intellektuellen stürmisch als „Vater der Liberalen“ (<i>abū l-aḥrār</i>) und „überzeugter Befürworter des liberalen und konstitutionellen Denkens“ begrüßt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Noch im Jahre 1878 gründeten seine Anhänger die erste syrische Zeitung mit dem Titel <i>Dimaschq</i>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Midhat Pascha selber gründete während seiner zweijährigen Statthalterschaft in Syrien mehrere Schulen, darunter auch Berufsschulen, baute Straßen, ließ in <a href="Tripoli_(Libanon)" title="Tripoli (Libanon)">Tripoli</a> eine Straßenbahnlinie anlegen, die die Stadt mit dem Hafen verband, baute <a href="Gendarmerie" title="Gendarmerie">Gendarmerie</a> und <a href="B%C3%BCrokratie" title="Bürokratie">Bürokratie</a> aus, in die auch Christen integriert wurden, gründete in Damaskus ein Theater und eine öffentliche Bibliothek. Bei seinen Schulprojekten wurde er von <a href="T%C4%81hir_al-Dschaz%C4%81'ir%C4%AB" title="Tāhir al-Dschazā'irī">Tāhir al-Dschazā'irī</a> unterstützt, der als sein Inspektor über das Schulwesen fungierte.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weniger erfolgreich war Midhat Pascha im Umgang mit den arabischen Stämmen, die mehrere Aufstände unternahmen. Da Sultan Abdülhamid zu der Auffassung gelangte, dass Midhat eine Gefahr für ihn darstellte, berief er ihn im August 1880 ab und machte ihn zum Gouverneur von Izmir.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verbannung_und_Tod">Verbannung und Tod</h3></div>
<p>Im Mai 1881 wollte ihn der Sultan gefangen nehmen, und obwohl er fliehen konnte und im französischen Konsulat in Izmir Zuflucht suchte, wurde er bald unter der Bedingung eines fairen Prozesses ausgeliefert<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p><p>Der dreitägige Prozess fand im Juni 1881 im Çadır-<a href="Kiosk" title="Kiosk">Kiosk</a> statt, der sich im Yıldız-Park befindet. Midhat Pascha und weitere Mitangeklagte wurden zum Tode verurteilt. Die Verurteilung wurde generell als Farce angesehen, und auf Vermittlung der britischen Regierung wurde das Todesurteil in eine Verbannung umgewandelt. Die letzten drei Jahre lebte er im Exil in Taif (Arabien), wo er am 8. Mai 1884 starb, wahrscheinlich durch Erdrosselung. Ob der Mord auf Befehl des Sultans geschah, konnte nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Am 26. Oktober 1951 wurde der Leichnam zum Friedhof <a href="Abide-i_H%C3%BCrriyet" title="Abide-i Hürriyet">Abide-i Hürriyet</a> in Istanbul überführt.
</p><p>Midhat Pascha war Angaben der <a href="Gro%C3%9Floge_der_Freien_und_Angenommenen_Maurer_der_T%C3%BCrkei" title="Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der Türkei">Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der Türkei</a> zufolge <a href="Freimaurerei" title="Freimaurerei">Freimaurer</a>.<sup id="cite_ref-Mason_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-Mason-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Trivia">Trivia</h2></div>
<p>Das <a href="In%C3%B6n%C3%BC-Stadion" class="mw-redirect" title="Inönü-Stadion">Inönü Stadı</a>, Heimstadion des türkischen Fußballvereins <a href="Be%C5%9Fikta%C5%9F_Istanbul" title="Beşiktaş Istanbul">Beşiktaş Istanbul</a>, hieß von 1952 bis 1973 Midhat-Pascha-Stadion.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Mathias Bernath, Felix von Schroeder, Gerda Bartl: <i>Midhat Pascha</i> in <i>Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas</i>, Band 3, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1979, S. 192ff.</li>
<li>R.H. Davison: Art. <i>Midḥat Pas̲h̲a</i> in <a href="The_Encyclopaedia_of_Islam._New_Edition" class="mw-redirect" title="The Encyclopaedia of Islam. New Edition">The Encyclopaedia of Islam. New Edition</a> Bd. VI, S. 1031b-1035b.</li>
<li>Hans-Jürgen Kornrumpf: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1357"><i>Midhat Pascha, Ahmed Şefik</i></a>. In: Mathias Bernath, Felix von Schroeder (Hrsg.), Gerda Bartl (Red.): <i>Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas</i>. Band 3. Oldenbourg, München 1979, ISBN 3-486-48991-7, S. 192–194.</li>
<li>Ali Haydar Midhat: <i>The Life of Midhat Pasha</i>. John Murray, London 1903 (Digitalisat: <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="https://archive.org/details/lifemidhatpasha00mithgoog">[1]</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070112035703/http://www.dallog.com/tdsa1/midhatpasa.htm">Bibliography of Ahmed Midhat Pasha</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 12. Januar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.osmanli700.gen.tr/kisiler/m6.html">A Turkish website that contains information about Mithat Pasha</a> in</li>
<li><cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Midhat Pascha</cite>. In: <a href="Ehsan_Yarshater" title="Ehsan Yarshater">Ehsan Yarshater</a> (Hrsg.): <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic"><a href="Encyclop%C3%A6dia_Iranica" title="Encyclopædia Iranica">Encyclopædia Iranica</a></cite>. (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.iranicaonline.org/articles/medhat-pasha">iranicaonline.org</a> – mit Literaturangaben).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Midhat+Pascha&rft.atitle=Midhat+Pascha&rft.btitle=Encyclop%C3%A6dia+Iranica&rft.genre=book" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">D.P. Hupchick, The Balkans, S. 244, ISBN 0-312-21736-6</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">K. Kreiser, Ch. K. Neumann: <i>Kleine Geschichte der Türkei</i>, S. 342. Bundeszentrale für politische Bildung.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Kreiser: <i>Midhat Paşa</i>. S. 421–434 in: Schnittstellen: Gesellschaft, Nation, Konflikt und Erinnerung in Südosteuropa : Festschrift für Holm Sundhaussen zum 65. Geburtstag. Oldenbourg 2007, ISBN 3-486-58346-8</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">K. Kreiser, Ch. K. Neumann: <i>Kleine Geschichte der Türkei</i>. S. 335. Bundeszentrale für politische Bildung</span>
</li>
<li id="cite_note-BLS-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-BLS_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Mathias Bernath, Felix von Schroeder, Gerda Bartl: <i>Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas.</i> Band 3, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1979, ISBN 3-486-48991-7, S. 193.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ziraatbank.com.tr/tr/Bankamiz/Hakkimizda/Pages/BankamizTarihcesi.aspx">Angaben auf der Website der Bank</a></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_7-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_7-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Philippe Pétriat: <cite style="font-style:italic">Aux pays de l’or noir – Une histoire arabe du pétrole</cite>. In: Martine Allaire (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Collection folio histoire inédit</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>306</span>. Éditions Gallimard, Paris 2021, ISBN 978-2-07-282739-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>25</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Midhat+Pascha&rft.atitle=Aux+pays+de+l%E2%80%99or+noir+-+Une+histoire+arabe+du+p%C3%A9trole&rft.au=Philippe+P%C3%A9triat&rft.date=2021&rft.genre=journal&rft.isbn=9782072827396&rft.issue=306&rft.jtitle=Collection+folio+histoire+in%C3%A9dit&rft.pages=25&rft.place=Paris&rft.pub=%C3%89ditions+Gallimard" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Antonino Pellitteri: <i>Islam e Riforma. L’ambito arabo-ottomano e l’opera di Rafīq Bey al-ʿAẓm intelletuale damasceno riformatore (1865–1925).</i> Facoltà di Lettere e Filosofia, Palermo, 1998. S. 64.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Pellitteri: <i>Islam e Riforma.</i> 1998, S. 42.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Pellitteri: <i>Islam e Riforma.</i> 1998, S. 65f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Davison: Art. „Midḥat Pa<u>sh</u>a“ S. 1034.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ali Haydar Mithat: <i>The Life of Midhat Pasha.</i> <i>A Record of his Services, Political Reforms, Banishment, and Judicial Murder.</i> Derived from Private Documents and Reminiscenses by his Son Ali Haydar Mithat Bey. John Murray, London 1903, S. 201 ff</span>
</li>
<li id="cite_note-Mason-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Mason_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Großloge der Freien und Angenommenen Maurer der Türkei: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120427215855/http://www.mason.org.tr/index.php?option=com_content&task=view&id=39&Itemid=43#Sanat"><i>Berühmte Türkische Freimaurer</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. April 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (türkisch)</span>
</li>
</ol>
<table class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="border-collapse:collapse; border-style:solid; margin-top: 1em; text-align:center; width:100%;"><tbody><tr style="vertical-align:bottom;"><th style="width:35%;">Vorgänger</th><th style="width:30%;">Amt</th><th style="width:35%;">Nachfolger</th></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="Mahmud_Nedim_Pascha" title="Mahmud Nedim Pascha">Mahmud Nedim Pascha</a></td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;"><a href="Liste_der_Gro%C3%9Fwesire_des_Osmanischen_Reiches" title="Liste der Großwesire des Osmanischen Reiches">Großwesir des Osmanischen Reiches</a></span> <br><a href="31._Juli" title="31. Juli">31. Juli</a> 1872–<a href="19._Oktober" title="19. Oktober">19. Oktober</a> 1872</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="M%C3%BCtercim_Mehmed_R%C3%BC%C5%9Fdi_Pascha" title="Mütercim Mehmed Rüşdi Pascha">Mütercim Mehmed Rüşdi Pascha</a></td></tr><tr style="vertical-align:top;"><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;">Mütercim Mehmed Rüşdi Pascha</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><span style="font-weight:bold;">Großwesir des Osmanischen Reiches</span> <br><a href="19._Dezember" title="19. Dezember">19. Dezember</a> 1876–<a href="5._Februar" title="5. Februar">5. Februar</a> 1877</td><td class="rahmenfarbe1" style="border-style:solid none; line-leight:120%;"><a href="%C4%B0brahim_Edhem_Pascha" title="İbrahim Edhem Pascha">İbrahim Edhem Pascha</a></td></tr></tbody></table>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Liste_der_Gro%C3%9Fwesire_des_Osmanischen_Reiches" title="Liste der Großwesire des Osmanischen Reiches">Großwesire</a> der <a href="Osmanisches_Reich" title="Osmanisches Reich">Osmanen</a> seit 1876</div>
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<p>Mehmed Rüşdü |
<a class="mw-selflink selflink">Mithat</a> |
<a href="%C4%B0brahim_Edhem_Pascha" title="İbrahim Edhem Pascha">İbrahim Edhem</a> |
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Mehmed Sadık |
Mehmed Rüşdü |
Mehmed Esad Safet |
Tunuslu Hayreddin |
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<a href="Mehmed_Said_Pascha" title="Mehmed Said Pascha">Mehmed Said</a> |
Cenani Mehmed Kadri |
<a href="Mehmed_Said_Pascha" title="Mehmed Said Pascha">Mehmed Said</a> |
<a href="Abdurrahman_Nureddin_Pascha" title="Abdurrahman Nureddin Pascha">Abdürrahman Nureddin</a> |
<a href="Mehmed_Said_Pascha" title="Mehmed Said Pascha">Mehmed Said</a> |
<a href="Ahmed_Vefik_Pascha" title="Ahmed Vefik Pascha">Ahmed Vefik</a> |
<a href="Mehmed_Said_Pascha" title="Mehmed Said Pascha">Mehmed Said</a> |
<a href="K%C4%B1br%C4%B1sl%C4%B1_K%C3%A2mil_Pascha" title="Kıbrıslı Kâmil Pascha">Kıbrıslı Kâmil</a> |
<a href="Ahmed_Cevad_Pascha" title="Ahmed Cevad Pascha">Ahmed Cevad</a> |
<a href="Mehmed_Said_Pascha" title="Mehmed Said Pascha">Mehmed Said</a> |
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